Aktionswochen Weltoffenes Werder 2020

06. – 19. September 2020

Zum vierten Mal finden in diesem Jahr die Aktionswochen Weltoffenes Werder statt. Mit Lesungen, Kino, Musik, Theater und vielem mehr wollen wir anregen und einladen ins Gespräch zu kommen über das demokratische, vielfältige und friedliche Miteinander in unserer Stadt Werder (Havel) und über eine offene Gesellschaft.
Die Corona-Pandemie hat viele Menschen verunsichert und verängstigt. Rechtsextreme versuchen dies für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und verbreiten Verschwörungsideologien und Hass. Doch wir erleben auch eine Zeit großer Solidarität, die geprägt ist von gegenseitiger Unterstützung und Anteilnahme. So stehen die diesjährigen Aktionswochen unter dem Motto „Zusammenhalt statt Spaltung“.
Setzen wir zusammen ein Zeichen für Zusammenhalt und Weltoffenheit! Und gestalten wir gemeinsam das Werder, in dem wir leben möchten!


Programm der Aktionswochen

Alle Veranstaltungen finden gemäß den geltenden Abstands- und Hygieneregeln statt und sind kostenlos. Um Spenden wird gebeten.

Sonntag, 06. September:
Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion „Was haben Oppositionelle aus der ehemaligen DDR und Syrien gemeinsam?“

Begleitend zur Ausstellung „Repression, Revolution, Transformation. 1989 und 2011 zusammen erinnern“, die an diesem Tag eröffnet wird, diskutieren Zeitzeuginnen über Parallelen und Unterschiede der Oppositionsbewegungen in der ehemaligen DDR und Syrien: Welche Bedeutung haben die in der Ausstellung vermittelten historischen Ereignisse für ein gemeinsames Zusammenleben heute? Was denken nach (Ost-)Deutschland geflüchtete Syrerinnen über die Zunahme von rechtem und anti-demokratischem Gedankengut hier in Deutschland in Anbetracht ihres eigenen Einsatzes für eine freiere und plurale Gesellschaft in Syrien? Wie bewerten Menschen aus der ehemaligen Bürgerrechtsbewegung von 1989 diese Entwicklungen? Und wie kann eine gemeinsam erdachte, solidarische Perspektive aussehen, die dem etwas entgegensetzen kann?
Die Ausstellung und Diskussion wird von der deutsch-syrischen Solidaritätsinitiative Adopt a Revolution präsentiert. https://adoptrevolution.org/projekt/gemeinsam-gegen-rechts-zivilgesellschaft-verteidigen/

Sonntag, 06.09.2020 16:00 Uhr, Heilig-Geist-Kirche, Kirchstraße 9, 14542 Werder (auf der Insel)
**Ausstellung und Veranstaltung werden gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung und den Stiftung Nord-Süd-Brücken.***

الأحد 6 ايلول:

افتتاح المعرض و جلسة الحوار ما هي النقاط المشتركة بين أعضاء المعارضة من جمهورية ألمانيا الديمقراطية سابقاً وسوريا؟

يرافق معرض „القمع والثورة والتحول. لنتذكر سوية 1989 و 2011”، و الذي يفتتح اليوم ، شهود معاصرون يناقشون أوجه الشبه والاختلاف بين حركات المعارضة في جمهورية ألمانيا الديمقراطية سابقاً وسوريا: ما هي أهمية الأحداث التاريخية المنقولة في المعرض للعيش المشترك اليوم؟ كيف ينظر اللاجئون السوريون الذين فروا الى ألمانيا (الشرقية) الى زيادة الأفكار اليمينية والمعادية للديمقراطية هنا في ألمانيا في ضوء التزامهم بمجتمع أكثر حرية وتعددية في سوريا؟ كيف يقيم الأشخاص من حركة الحقوق المدنية السابقة (في ألمانيا الشرقية) عام 1989 هذه التطورات؟ وما هو شكل مفهوم تضامني مشترك لمواجهة هذه التحديات؟

الحدث سيكون باللغات الألمانية و الإنكليزية، و لكن يمكننا أيضاً تأمين ترجمة همس مباشرة في مكان الحدث.

يتم تنظيم المعرض و جلسة الحوار من قبل مبادرة التضامن الألمانية السورية تبنى ثورة.


Di 8. September, Do 10. September + So 13. September:
Theaterworkshop „Wir original Werder“

Der Theaterworkshop „Wir original Werder“ erforscht und performed: Was haben wir gemeinsam? Was sind unsere Unterschiede? Was bringt uns zusammen? Und warum sind wir original Werder?!
Angeleitet von der Theaterpädagogin Uta Schrader tasten wir uns mit spielerischen Theaterübungen an die Grundlagen des forschenden Theaters heran und erarbeiten eine kleine Theaterperformance: Eine kleine Ansammlung von Menschen zwischen 8 und 18 Jahren aus Werder stellt sich als eine zufällige Stichprobe auf dem „Bankett für die offene Gesellschaft“ zu immer neuen Gruppenbildern zusammen. Gruppenbilder als flüchtige Portraits von Zugehörigkeit, von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Das sind „Wir original Werder“.

Termine:
Teil 1: Dienstag, 8. September, 16 -18 Uhr
Teil 2: Donnerstag, 10. September, 16 -18 Uhr
Finale: Aufführung Sonntag, 13. September, 15 Uhr
Anmeldung:
Bei Interesse meldet euch bitte bis 01.September bei Gemeindepädagogin Eva-Lisa Hübner an (huebner.eva-lisa[at]ekmb.de

Ort:
Gemeindehaus der Ev. Heilig-Geist-Kirchengemeinde Werder, Adolf-Damaschke-Str. 9, 14542 Werder (Havel)


Samstag, 12. September:
Musik und Poetry Sauti é Haala

Sauti é Haala verknüpft zwei Sprachen –
Suaheli (Sauti = Klang) und Fulani (Haala = Wort) – in die Begrifflichkeit Klang-Wort
….verwebt zwei Ausdrucksformen – Poetry mit Musikstilen aus dem Westen Afrikas
….verbindet und verknüpft zwei Menschen – Zaida Horstmann / Deutschland, Tansania (Poetry,
Gesang) & Abdou-Rahime Diallo / Guinea (Gitarre, Kalimba, Gesang, Perkussion).

Sauti é Haala setzt sich inhaltlich kritisch mit Kolonialitäten und Rassismuserfahrung auseinander und beschäftigt sich auf der anderen Seite mit Spiritualität, Liebe, Lebens- und Gesellschaftsmustern des Globalen Südens und seiner Diasporas. In das Repertoire fließen unter anderem Texte von May Ayim ein, einer der bekanntesten schwarzen Aktivistinnen Deutschlands.
Die thematische Auseinandersetzung wird dabei musikalisch sensibel und authentisch von einem Rahmen aus traditioneller und kontemporärer Musik getragen, deren westafrikanische, sahelische und karibisch-kreolische Einflüsse deutlich spürbar sind.

Samstag, 12.9.2020 19 Uhr, Klimawerkstatt Werder, Luisenstraße 16, 14542 Werder (Havel) – Bei schönem Wetter Open Air


Sonntag, 13. September:
Bankett für die offene Gesellschaft

Mit einem Bankett unter freiem Himmel setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine offene Gesellschaft. Bei Kaffee und Kuchen kommen wir mit Nachbarinnen, Freundinnen und Unbekannten ins Gespräch: Wie stellen wir uns eine offene Gesellschaft vor? Was ist gelebte Demokratie? Wie wollen wir miteinander in Werder leben?
An festlich gedeckten Tischen feiern wir Demokratie und Vielfalt! Denn Empörung und Untergangsstimmung sollen nicht das letzte Wort haben.
Gemeinsam fragen wir uns: Was brauchen wir für ein gutes Miteinander? Und was kann mein persönlicher Beitrag dafür sein? Was gilt es dafür zu bewahren? Was muss sich ändern?
Außerdem erwarten euch: Kinderprogramm, Theaterperformance, Informations- und Mitmachstände und jede Menge weiterer spannender Anregungen.
Eine offene Gesellschaft gibt es nur dann, wenn genügend Menschen für sie eintreten. Darum kommt am 13.9. zum Bankett für die offene Gesellschaft und lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen für Demokratie, Vielfalt und Freiheit. Für die offene Gesellschaft. Für ein weltoffenes Werder.

Sonntag, 13.09.2020 15-17:30, Open Air vor der Heilig-Geist-Kirche (Insel), Kirchstraße 9, 14542 Werder (auf der Insel)


Sonntag, 13. September:
Szenische Lesung mit Live-Musik „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ von Manja Präkels

Manja Präkels erzählt in ihrem Debütroman vom Verschwinden der DDR und dem Erwachsenwerden in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll. Von Jungs von nebenan, die zu Nazis wurden, vom Auftauchen verloren geglaubter Gespenster und von Freundschaft und Wut.
Live wird die Lesung begleitet von den Musikern Thorsten Müller (Stimme, Klarinetten, Xylophon) und Benjamin Hiesinger (Kontrabass). Präkels´ langjährige musikalische Weggefährten vom „Singenden Tresen“ haben eigens Stücke zum Text komponiert.

Manja Präkels, 1974 in Zehdenick/Mark geboren, arbeitete mehrere Jahre als Lokaljournalistin für die Märkische Allgemeine Zeitung, bevor sie 1998 zum Studium nach Berlin zog.
Für den Verbrecher Verlag stellte sie mit Markus Liske das Erich-Mühsam-Lesebuch »Das seid ihr Hunde wert!« (2014) sowie den Band »Vorsicht Volk! Oder: Bewegungen im Wahn?« (2015) zusammen. Für ihr Roman-Debüt wurde sie u.a. mit dem Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium, dem Deutschen Jugendbuchpreis 2018 und dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. Zudem ist sie Gründerin der Band Der Singende Tresen, deren eigenwillige Mischung aus Chanson, Jazz, Klezmer und Postpunk mit poetischen Texten mehrfach ausgezeichnet wurde.
„Das Buch ist keine Abrechnung. Es ist eine hautnahe, erschütternde Schilderung aus dem Leben in der ostdeutschen Provinz.“ Christine Deggau / rbb
„Manja Präkels erfasst die verstörende Brutalität mit sprachlicher Schärfe. An den kurzen Sätzen ist kein Wort zu viel aber auch kein Wort zu wenig.“ Clemens Hoffmann / SWR2
Eine gelungene Rezension zum Buch gibt es im Magazin Fluter der Bundeszentrale für politische Bildung: https://www.fluter.de/Roman-als-ich-mit-hitler-schnapskirschen-as-manja-praekels

Sonntag, 13.09.2020 18:00 Uhr, Heilig-Geist-Kirche, Kirchstraße 9, 14542 Werder


Dienstag, 15. September:
Theateraufführung von Ton und Kirschen „Die Legende vom heiligen Trinker“ von Joseph Roth

Andreas, ein Pariser Clochard, ist ein Trinker. Er erhält von einem vornehmen Herrn zweihundert Francs, die eigentlich der heiligen Therese von Lisieux gestiftet werden sollen, sobald es ihm besser gehe. Und das Leben meint es wirklich wieder gut mit Andreas. Nun wird er wie versprochen das Geld zurückgeben. Ganz bald, gleich nach dem nächsten Pernod.

Joseph Roth wurde am 2. September 1894 geboren. Seine Mutter war Jüdin. Seinen Vater lernte er nie kennen. Roth war der ewig Rastlose  und Heimatlose. Er kam aus der hintersten Ecke Ostgaliziens. Roth studierte in Wien, schrieb vorerst Gedichte und später auch Romane und wurde zu einem der bestbezahlten Journalisten seiner Zeit. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten verließ er wie viele andere verfemte Autoren Deutschland und ging nach Paris ins Exil. Er, der staatenlos gewordene, schrieb: «Jetzt habe er nur noch eine Heimat: die deutsche Sprache».
Er schrieb jeden Tag bis zum Sonnenuntergang und bis in die letzten Tage seines Lebens und trank bis zu seinem Tod.
Die Legende vom heiligen Trinker schrieb Joseph Roth im Frühjahr 1939. Er starb am 27. Mai desselben Jahres. Es war seine letzte Erzählung, eine Wundergeschichte, eine melancholische und versöhnliche Legende, die er als sein Testament bezeichnete.
Eine Kreation des Ton und Kirschen Theaters:
Margarete Biereye, Francesco Bifano, Regis Gergouin, David Johnston, Rob Wyn Jones, Nelson Leon, Zina Méziat, Daisy Watkiss
Künstlerische Leitung: Margarete Biereye & David Johnston

Ton und Kirschen Theater
Ton und Kirschen ist eine internationale Wandertheatergruppe, die sich im Frühjahr 1992 gegründet hat und seitdem in Werder (Havel) zu Hause ist. Die Theaterproben finden auf einem Grundstück im Ortsteil Glindow statt. Hier wird das Bühnenbild gebaut, und auch die Anfertigung von Requisiten, Kostümen, Masken und Marionetten wird dort getätigt. Von hieraus zieht Ton und Kirschen mit seinen Produktionen in alle Richtungen des Landes Brandenburg.
Ton und Kirschen installiert ihre Bühne und Tribüne auf historischen Plätzen, aber auch mitten im Dorf oder sogar auf Äckern. Jedes Jahr gastieren sie in Potsdam und Berlin und in anderen Städten Deutschlands sowie internationalen Theaterfestivals auf verschiedenen Kontinenten.
Das zur Zeit neunköpfige Ensemble des Theaters kommt aus Deutschland, England, Wales, Frankreich, Kolumbien und aus Mexiko. Unter der künstlerischen Leitung von David Johnston und Margarete Biereye, die beide über eine zwanzigjährige Theatererfahrung mit dem Footsbarn Travelling Theatre verfügen, entstanden bereits 21 Produktionen.

Dienstag, 15.09.2020 19 Uhr, Wendehammer Luisenstraße 17 (vor dem Uferwerk). Eintritt gegen Spende


Mittwoch 16. September:
Film mit Diskussion „Tokanara“

Tokanara porträtiert vier Menschen mit Fluchtererfahrung und ihr Ankommen in Brandenburg. Fatuma aus Somalia, Majeed aus Afghanistan, Najwa aus Syrien und Obiri aus Nigeria erzählen uns in eindringlicher und emotionaler Weise von Flucht, Ankommen und von ihren Zukunftsvisionen. Dabei werfen sie auch einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft und zeigen uns somit unsere Grenzen, Unzulänglichkeiten, aber auch wertvollen Seiten auf. In Zeiten von rechten Bewegungen, Ablehnungskultur und Rassismus porträtiert dieser Dokumentarfilm authentisch den Beitrag und Wert von Menschen mit Fluchterfahrung für unsere Gesellschaft.
Im Anschluss sind der Produzent sowie zwei der Protagonist*innen aus dem Film zu Gast, um Fragen zu beantworten und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Entstanden ist der Film von Abdou-Rahime Diallo & Diana Chico-Alvarez im Rahmen eines Projektes des Netzwerk Migrantenorganisationen Brandenburg NeMiB e.V.

Diese Veranstaltung ist Teil des Projektes „Teilhabe im südwestlichen Brandenburg“ von Stadt-Land.move e.V., gefördert von der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Mittwoch, 16.09.2020 19:00 Uhr, Scala Kino, Eisenbahnstr. 182, 14542 Werder


Mittwoch, 16. September:
Abschlussaktion des Projekts „Klumpatsch-Ideen im Überfluss“

Das Kunst-Projekt „Klumpatsch-Ideen im Überfluss“ lädt alle ein, den Abschluss des fast dreijährigen Projektes zu feiern. Das Team aus bildnerischen und darstellenden Künstlerinnen (Katharina Forster, Kerstin Wentzek und Klara Domröse) bastelte wöchentlich mit Kindern zwischen 6 -12 Jahren aus Weggeworfenem Neues, mal gegenständlich, mal abstrakt. Aus Plastik, Verpackungen, Holz, Altmetall, Wachs, Papier und Fahrradschläuchen entstanden Murmelbahnen, Klangspiele, Vulkane, Boote oder Städte. In der letzten Projektphase entstanden (über)lebensgroße wasserfeste Tiere. Zu dieser Phase stießen auch einige Kids der Gemeinschaftsunterkunft Werder hinzu. Dabei entwickelte sich die Idee, die Tiere an einem Ort zu platzieren, der eine Verschönerung gebrauchen könnte. Am 16.09. werden Feuersalamander, Raupe, Flamingo und Co ihren Platz am Zaun der Unterkunft einnehmen. Wer selber noch ein Tier aus Materialien des Überflusses herstellen möchte, der kann dies am Bastelstand auf dem Hof der Gemeinschaftsunterkunft tun.

Mittwoch, 16.09.2020 15 -17 Uhr, Gemeinschaftsunterkunft Werder, Schubertstraße 18, 14542 Werder


Samstag 19. September
Begegnungscafé des Netzwerk Neue Nachbarn Werder

Das Netzwerk Neue Nachbarn Werder veranstaltet im Rahmen der Aktionswochen Weltoffenes Werder ein Begegnungscafé für Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen und lädt ein zu Gesprächen, Austausch und natürlich Kaffee und kleinen Leckereien.

Samstag 19.09.2020 16 Uhr, TREFFPUNKT Werder, Plantagenplatz 11, 14542 Werder
https://netzwerk-neuenachbarn-werder.de/begegnungscafe/

قهوة اللقاء تحدث مرة واحدة في الشهر في يوم السبت
Plantagenplatz 11 – Treffpunkt
من يريد القدوم يكون مدعواً بكل سرور
Welcome to meeting & café for get in contact with each other, talk and improve your German!

Durchgehend in der Aktionswoche:

Ausstellung: „Repression, Revolution, Transformation. 1989 und 2011 zusammen erinnern“

Was haben Oppositionelle aus der ehemaligen DDR und Syrien gemeinsam? Eine ganze Menge! Der Ruf nach Bürgerrechten, Freiheit und Demokratie ist nicht nur eine Forderung der damaligen DDR-Bürgerrechtsbewegung von 1989, sondern auch der syrischen Revolution von 2011. Und obwohl die Szenarien in den beiden Ländern unterschiedlicher nicht hätten verlaufen können: AktivistInnen aus der ehemaligen DDR und aus Syrien verfügen über gemeinsame Erfahrungen.
Die Ausstellung von „Adopt a Revolution“ arbeitet diese geteilten Erfahrungen auf. An vier Stationen sprechen Zeitzeug*innen beider Bewegungen über Protest gegen Diktatur und Repression, ihre demokratischen Visionen, Flucht- und Umbruchserfahrungen. Schautafeln geben Hintergrundinformationen zum geschichtlichen Kontext und erklären die Machtstrukturen beider Regime, Dynamiken der Proteste und Gründe für die Gewalteskalation in Syrien.

Die Ausstellung ist vom 6.- 16. September täglich zwischen 12:00 und 18:00 Uhr geöffnet.
Heilig-Geist-Kirche, Kirchstraße 9, 14542 Werder (auf der Insel)

**Ausstellung und Veranstaltung werden gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung und den Stiftung Nord-Süd-Brücken.***

Kinderbücher zum Thema Diversität

Die Stadtbibliothek Werder bietet im Rahmen der Aktionswochen einen Büchertisch mit Kinderbüchern rund um die Themen Vielfalt und Toleranz an.

Mo, Di, Do, Fr 13-17 Uhr, Stadtbibliothek, Brandenburger Str. 1a, 14542 Werder

Die Aktionswochen Weltoffenes Werder 2020 werden gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, die Staatskanzlei des Landes Brandenburg und die Stadt Werder (Havel).